Quelle: eKapija / Euronews | Freitag, 30.09.2022.| 11:51
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Neue begrenzte Preise für Hühnerfleisch und Zucker, Milchpreis frei gestaltbar - Export von Diesel erlaubt

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Abbildung (FotoAfrica Studio/shutterstock.com)
Auf der heutigen Sitzung hat die serbische Regierung die bisherige Preisbeschränkung für H-Milch mit 2,8 % Milchfett von 128,99 Dinar pro Liter abgeschafft. Wie Euronews erfährt, wird mit der neuen Grundnahrungsmittelpreisverordnung die Preisgrenze für H-Milch mit 2,8 % Milchfett aufgehoben, aber die Handelsspanne auf alle H-Milch soll nicht höher als 10 % sein.

Auch das Ausfuhrverbot für Milch wird bis zum 31. Oktober verlängert. Der neue Höchstpreis für Kristallzucker wird 109,99 Dinar pro Kilogramm betragen. Auch der Preis für frisches Hühnerfleisch ändert sich, so kostet ein Kilogramm künftig 319 Dinar.

Euronews wurde bestätigt, dass die Verordnung über die Begrenzung der Preise für Erdölprodukte bis zum 31. Oktober verlängert und die Entscheidung zum Verbot des Dieselexports aufgehoben wird.

Wir möchten Sie daran erinnern, dass die serbische Regierung im Erlass vom 6. September den maximalen Einzelhandelspreis für H-Milch mit 2,8 % Milchfett auf 128,99 Dinar vorgeschrieben hat. Mit derselben Verordnung wurde die maximale Handelsspanne für alle H-Milchsorten geändert und von 12 % auf 5 % gesenkt. Mit derselben Entscheidung wurde auch ein Exportverbot für Frischmilch und bestimmte Milchprodukte bis zum 30. September eingeführt.

Stojanović: Ernährungssicherheit am wichtigsten

Die Professorin an der Fakultät für Wirtschaftswissenschaften Žaklina Stojanović sagte gegenüber Euronews Serbien, dass die Entscheidung, die Preise bestimmter Lebensmittel zu begrenzen, immer in einer Zeit getroffen wird, in der Krisenbedingungen herrschen und Länder verschiedenen Unsicherheiten ausgesetzt sind. Sie stellte fest, dass Lebensmittel auch eine politische Kategorie sind und dass alle Länder der Welt darauf achten, die Ernährungssicherheit unter normalen Umständen und insbesondere in Krisensituationen, wenn sie auftreten, zu gewährleisten.

Sie sagte, dass die Preise für Grundnahrungsmittel sicherlich die Inflation beeinflussen, deren Rate weitgehend von der Preisentwicklung verschiedener Produktkategorien, einschließlich Lebensmittel, abhängt. Stojanović sagte, dass alle diese Parameter berücksichtigt werden müssen, aber dass der Produzent niemals aus den Augen verloren werden darf.

- Durch Verordnung legt die Regierung normalerweise die Einzelhandels- und Erzeugerpreise fest. Wenn man diese Lieferkette rückwärts beginnt, vom Verbraucher, der in diesem Fall im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit steht, gelangt man am anderen Ende zum Produzenten, der mit solchen Maßnahmen unzufrieden ist, weil die wirtschaftlichen Auswirkungen, die mit solchen Entscheidungen verbunden sind, überhaupt nicht berücksichtigt werden - erklärt die Professorin.

Sie stellt fest, dass sich der Getreideproduzent mit weniger als 25% am Preis des Brotes beteiligt, das wir kaufen und dessen Preis durch die staatliche Verordnung vorgeschrieben ist.

- Von den 50 Dinar, die wir für Brot bezahlen, erhält der Weizenproduzent also nur 13 Dinar. Diese Art der Regulierung kümmert sich jedoch in erster Linie um die Verbraucher, und letztendlich wird auch die Sozialpolitik betrieben, aber es ist wichtig, darauf hinzuweisen, dass Lebensmittel sowohl eine wirtschaftliche als auch eine politische Kategorie sind - betont Stojanović.
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